Archaeological - 10 Day Tour

Region: Jerusalem-Gebiet, Anzahl der Tage: 10, Anfangspunkt: Jerusalem, Endpunkt: Eilat, Wegtyp: Fahrzeugstrecke
Anbieter: Ministry of Tourism
Hersteller: Jerusalem-Gebiet , Elat

Geschichtliches aus Jahrtausenden wird lebendig - Schicht für Schicht kommen antike Zivilisationen an den Tag und Israel erweist sich als archäologischer Reichtum.

Tag 1

Jerusalem: Ansichten von oben und unten.

Jerusalem erstreckt sich vor Ihnen im Blick vom Ölberg: Der spirituell bedeutende Berg ist ebenfalls der Ort, an dem Jerusalems Topographie aus der Vogelperspektive wahrgenommen werden kann. Man lernt hier, das jahrhundertelange Wachstum und Werden der Stadt zu verstehen.

Die unterirdische Erkundung Jerusalems umfasst zum Beispiel: Der Tunnel der westlichen Mauer - nämlich der originalen Westmauer des Tempels von Herodes, auf dem die Stadt der späteren Jahrhunderte erbaut wurde, kann begangen werden. Es sind dies 440 m auf Originalsteinen der Zeit des Herodes, am „Warrens Gate“ vorbei. Man findet eine Straße vor und andere Funde sowie ein beeindruckendes interaktives Modell.

Die Grabeskirche, deren größter Flächenteil sich über das Grab Jesu erstreckt, ist eine komplexe Struktur aus mittelalterlichen und byzantinischen Architekturmerkmalen. Tief unter der Erdoberfläche befinden sich archäologische Zeugnisse eines Steinbruchs der Zeitepoche des 1. Tempels wie auch die weltberühmte und nur selten beachtete Schiffsinschrift, vermutlich von einem Pilger längst vergangener Zeiten.

Die Stadt Davids, die Festung Zions (2. Sam. 5,7), die kontinuierlichen Ausgrabungen , Warrens Shaft, die Wasserburg des Gihon (1 Könige 1,33), der Teich von Siloah aus der Zeit des 2. Tempels (Johannes 9,7) und eine zweitausendjährige Straße, die früher zum Tempel führte.

Der Archäologische Park in Jerusalem in Verbindung mit dem Besuchszentrum Davison bieten ein Stilleben der Originalstraßen aus der Zeit des Herodes. Es sind dies Zeugen der Zerstörungswut der Römer, ferner sieht man den Brückenbogen Robinsons, die Südmauer - all dies im Keller eines Palastes aus dem 18. Jahrhunderts im Rahmen eines virtuell-interaktiven Modells.

Die Davidszitadelle am Jaffator innerhalb der türkischen Zitadelle grenzt an den hohen Turm, der von Jerusalems Hauptplaner, Herod, erbaut wurde. Jeder der vielen Raumaspekte bietet eine Zeitreise in eine andere Epoche - und trägt somit zur Erklärung der komplexen Stadtgeschichte bei.

Tag 2

Jerusalem: Das jüdische Viertel und museale Schätze.

Das jüdische Viertel umfasst u. a. Hezekiahs Mauer als Teil der Stadtmauer aus dem Zeitalter des 1. Tempels, über Wohnhäusern Jerusalems (Jesaja 22,10) zum Schutz gegen assyrische Eindringlinge - diese wurde letztendlich von den Babyloniern besiegt.

Die Cardo - Jerusalems Hauptstraße während der byzantischen und mittelalterlichen Zeitperioden, ihre Säulengänge und Bogenkammern, die nun gewerblich genutzt werden und archäologische Wertgegenstände ausstellen.

Die Herodischen Festungs- und Palastanlagen bestehen als lebendiges Museum im Untergeschoss zeitgenössischer Bauten und weisen Ruinen wohlhabender Wohnhäuser, Mosaiken, Zeugnisse des alltäglichen Lebens und die Architektur der wohlhabenden Schicht der Bevölkerung - aus dem Zeitalter vor der Zerstörung des Tempels.

Die Brandruine befindet sich im Keller eines Jerusalemer Wohnhauses und bietet historische Zeugnisse der Familie Katros, die hier lebte und arbeitete und dokumentiert die Zerstörung Jerusalems im Jahre 70. Eine audiovisuelle Präsentation legt jedem Zuschauer eindrucksvoll das Leben dieser Familie nahe.

Die archäologische Abteilung des israelischen Museums stellt weltberühmte, vorgeschichtliche Funde aus der byzantinischen und talmudischen Zeit aus, u. a. den Schrein des Buches, die Schriftrollen des Toten Meeres, die ältesten Kopien des Alten Testaments überhaupt und das berühmte Modell des 2. Jerusalemer Tempels (Maßstab 1:50).

Das Bibel Lands Museum bietet eine einzigartige Sammlung antiker Schätze aus den einflussreichen Kulturen der Bibelzeit, nämlich die der Ägypter, Hethiter, Philister, Assyrer und anderer, die diese Regionen und die heiligen Schriften prägten.

Tag 3

Jerusalem und Umgebung: Monarchen, Matriarchinnen und Gräber.

Herodes der Große ließ das Herodium als künstlichen Berg - mit einer palastähnlichen Festung - erbauen. Archäologen fanden ebenso große Zisternen, ein Schwimmbecken im Kellerbereich des Hügels, Zufluchtsorte für die Krieger von Bar Kokhbas und erst vor kurzem die großartige, lange gesuchte Grabstätte des Königs selbst.

Das Rockefeller-Museum ist selbst eine architektonische Besonderheit. Im beeindruckenden Gebäudekomplex aus den 1930er Jahren befinden sich einige der berühmten frühen Ausgrabungen (Gezer, Megiddo, Jericho, Jerusalem u. v. m.).

Der Ölberg-Friedhof, im Kidron-Tal Jerusalems vor mehr als 2.000 Jahren angelegt (nämlich als die monumentalen Grabstätten von Absalom, Zechariah und den Söhnen von Hezir gebaut wurden), beeindruckt mit einigen der schönsten Beispiele der hellenistischen Grabesarchitektur weltweit.

Tag 4

Qumran National Park: Die Ruinen wurden auf dem Plateau in Sichtweite der Schriftrollen des Toten Meers entdeckt und sind bis heute ein Rätsel. Wohnten dort die Essener, die Autoren der Schriftrollen, war es der Bauernhof eines reichen Sadduzäers oder beides?

Im Massada National Park befindet sich die beeindruckende Festung des Herodes mit Palästen, Badehäusern und Festungsmauern. Dort wurde auch das letzte Gefecht der Juden gegen die Römer während der Großen Revolution geführt, was durch die großen römischen Belagerungsrampen und andere Funde deutlich wird. Aus diesen Gründen - nämlich der ausgefeilten Architektur sowie der historischen Bedeutung - wurde diese Stätte zum Weltkulturerbe ernannt.

Im Gedi National Park ist eine Wanderung durch eine Oase möglich und die Ruinen einer blühenden talmudischen Stadt können besichtigt werden. Das Synagogenmosaik enthält eine rätselhafte Warnung, ein Geheimnis nicht zu enthüllen. Es ging möglicherweise um ein Parfümherstellungsverfahren auf der Basis einer balsamischen Pflanze, die nun nicht mehr hier wächst.

Das Tote Meer ist eine Art Jungbrunnen - seit Generationen bereits ist er der am niedrig gelegenste, mineralreichste See weltweit.

Tag 5

Das judäische Tiefland: Archäologie und Tel Aviv.

Beit Guvrin Nationalpark mit einer archäologischen Seminarausgrabung von Höhlen, die einst unter der hellenistischen Ansiedlung Unze lag; das Grab von Sidonia, das römische Amphitheater; Tel Maresa eine befestigte Stadt von König Rehoboam von Juda (2 Chron. 11:8) und vieles mehr. Tel Aviv mit dem Israelmuseum, mit seinen Ausstellungen von antiken und modernen Kulturen, liegt selbst an einem alten Hügel der Philister.

Am Abend folgt eine Tour durch Tel Aviv. Schlendern Sie durch die Weiße Stadt und die Bauhaus-Bauten vom Anfang des 20. Jahrhunderts (UNESCO-Weltkulturerbe).

Tag 6

Von der Mittelmeerküste nach Galiläa.

Caesarea Nationalpark, Königin der Küste: Dies ist die Vorzeigestadt des Herodes - mit dem Amphitheater, dem Theater, den Byzantinischen Mauern, der Stadt der Kreuzfahrer, dem Äquadukt.

Megiddo Nationalpark King Solomons regionale Hauptstadt (1 Könige 9.15), Megiddos Befestigungen, Wassersystem , Paläste, Ställe und Wohngebäude von Tausenden von Jahren und seine große biblische Bedeutung-hat es zum UNESCO-Weltkulturerbe gemacht.

Der Beit Shearim Nationalpark: Hier befinden sich Katakomben aus talmudischer Zeit, dekorierte Steinsarkophage, in der Weise und Führer der antiken Welt ihre letzte Ruhe fanden. All dies ist nur ein Teil der antiken Zeugnisse dieser Stadt, einst auch ein Zentrum Sanhedrins.

Ebenfalls lässt sich ein 900 Jahre alter Stadtplan von Acre bewundern. Dies war die Hauptstadt der Kreuzfahrer nach der Zerstörung Jerusalems, deren Stadtmauern das Meer überblicken. Erhalten und präsentiert werden die Rittersäle, Fischerhäfen, das Museum türkischer Bäder, Basare und eine Moschee über einer gigantischen Wasserzisterne - all das trug zur Kategorisierung der Anlage als UNESCO-Weltkulturerbe bei.

Tag 7

Im Umfeld des See Genezareth.

Beit She‘an National Park - der biblische Hügel weist noch Ruinen der Stadt auf, in die die Philister die Leichen Sauls und seiner drei Söhne überführten (1 Sam. 31:10), die auch Hauptstadt der griechisch-römischen Städteallianz, der Dekapolis war. Bet Shean bietet Säulengänge, Mosaiken, Tempel, Brunnen, Schwimmbäder, ein Theater, ein Amphitheater und mehr.

Tiberias - Die gegenwärtige Hauptstadt des Sees Genezareth wurde im Auftrag des Herodes Antipas gebaut und war einst der Sitz der Sanhedrin. Heute finden Ausgrabungsarbeiten statt, die eines Tages die Stadt in all ihrer Herrlichkeit - mit Marktstraßen, Säulengängen, Theatern und weiteren Schätzen - für die Öffentlichkeit präsentieren werden.

Die Ausgrabungen lassen sich selbst schon besuchen - ebenso der Nationalpark „Hamat Tiberias“, der die Ruinen eines beeindruckenden Synagogenmosaiks beherbergt, der Berg Berenice und die Ankerkirche.

Kafarnaum ist die erste der drei Städte des evangelischen Dreiecks (die anderen sind Bethsaida und Korazim), die aus der historischen Vergessenheit auferstehen - dort sind Synagogen-, Kirchen- und Wohnungsruinen aus der byzantinischen und römischen Zeit vorhanden, die interessante Fragen aufwerfen und Erzählungen aus dem Neuen Testament illustrieren können.

Ausgrabungen sind in Bethsaida im Gange - es ist die römische Stadt, in der Jesus maßgeblich wirkte; ebenfalls werden große Ruinen der biblischen Stadt Geshur (Heimat der Frau Davids, Maacah - 2 Sam. 3.3) gehoben und erforscht.

Im Korazim National Park befindet sich eine Synagoge aus der frühen talmudischen Zeit, die sich mit der Kafarnaums auffällig vergleichen lässt - mit einer Replika des originalen Sitz des Mose, einem rituellen Bad, Wohnungen und anderen Elementen, die talmudische Beschreibungen des Gemeinschaftslebens zum Leben erwecken.

Um den See Genezareth.

Tag 8

Von Dan nach Golan.

Tel Dan ist eine der am besten erhaltenen biblischen Städte und die Hauptstadt des nördlichen Königreichs. Dan´s Abraham Gate (Gen. 14:14) gilt als weltweit zweitältestes Bogenbauwerk. Besuchen Sie ebenfalls den israelischen Zugang und den Hohen Ort des Jeroboam am Dan River.

Katzrin ist ein Dorf der Golanhöhen aus der talmudischen Ära und präsentiert rekonstruierte Häuser und Synagogen, die eine dreidimensionale Perspektive auf das antike Leben bieten.

Das Gamla Naturreservat wird auch „Massada des Nordens“ genannt - dies entspricht der Beschreibung des Josephus des letzten Gefechtes. Ein Wanderweg führt nach Gamla; es besteht die Überzeugung, die älteste Synagoge der Welt sei hier gefunden worden. Stadtmauern sind noch vorhanden, die vor den Römern schützten und Olivenpressen, mit denen die Stadt ihren Lebensunterhalt gestaltete.

Umm el-Qanatir ist eine Stadt aus der talmudischen Ära mit ungewöhnlichen Ruinen von Synagogen und einzigartigen Funden. Mit modernster Technik analysieren Archäologen die historischen Zeugnisse.

Tag 9

Vom Negev nach Eilat.

Be‘er-Sheba - diese von Abraham gegründete Stadt (Gen. 21.31) ist heute Teil eines Nationalparks und markierte die südliche Grenze des biblischen Israels (1 Sam. 3,20). Die Stadt präsentiert ebenfalls faszinierende Beweise der Stadtplanung aus der Zeit der jüdischen Monarchie, ein einzigartiges Wassersystem und andere Funde, die nicht nur biblisch signifikant sind, sondern die Stadt auch als Weltkulturerbe der UNESCO klassifizierten.

Der Avdat Nationalpark (auch UNESCO-Weltkulturerbe) ist eine wichtige Station der Weihrauchstraße. Der nabatäische Tempel Avdats (nun eine Kirche), blickt auf ein faszinierendes Panorama der Negev. Weinpressen zeugen von der beeindruckenden Überlebensfähigkeit der Wüstenbewohner, die ebenfalls antike Wohnungen und Grabstätten für den Besucher der Gegenwart hinterließen.

Das Uvda-Tal enthält mehr als 150 prähistorische Stätten der frühen Siedler (u. a. Nahal Asharun sowie den Leopard-Tempel).

Tag 10

Eilat, Timna Park und nördliche Gebiete.

Eilat ist wohl am besten bekannt für die Attraktionen der Gegenwart - die Riviera des Roten Meeres zum Beispiel. Auch lassen sich abgelegene archäologische Stätten vorfinden, nämlich etwa Tempel und Grabstätten der Bronzezeit (Shahmon), ein islamisches Dorf und eine Kupferhütte aus dem 18. Jahrhundert (Eilot), Mahlanlagen (vermutlich für Gold) (Wadi Tawachin), Jagdfallen für Gazellen der neolithischen Wüste (Samar), die römische Karawanserei (Dapit Nabatean) sowie Brunnen und Bauernhäuser aus dem 18. Jahrhundert (Evrona) u. v. m.

Im Timna Park, einem Mekka für Geologen und Archäologen, befinden sich eine antike Kupfermine wie auch die Salomonischen Säulen (als natürliche Formation). Historische Zeichnungen der Göttin Hathor und ihrem Schrein sowie ihres Triumphwagens sind direkt im Stein vorzufinden. Multimedial präsentiert sich das Thema „Bergwerke im Spiegel der Geschichte“ dem Besucher, der auch an einen künstlichen See gelangt.

Fahren Sie nördlich über die Straße Nr. 90 zur spätrömischen Festung in Yotvata, dann über die Straße Nr. 13 nach Makhtesh Ramon. Dort sehen Sie römische Meilensteine; ebenfalls befindet sich dort die nabatäische Karawanserie in Ein Saharonim. Alternativ folgen Sie dem Aufstieg des Skorpions (Straße 227) und somit einer antiken römischen Straße über die Negev zum Großen Makhtesh und zum Mamshit National Park. Sie erleben eine gut erhaltene nabatäische Stadt (UNESCO-Weltkulturebene), die Weihrauchstraße, Märkte, frühzeitliche Kirchen, Mosaiken und mehr.

 

Produktspezifikation
Region Jerusalem-Gebiet
Anzahl der Tage 10
Stadt Jerusalem
Anfangspunkt Jerusalem
Endpunkt Eilat
Wegtyp Fahrzeugstrecke
Anbindung Ja

Geschichtliches aus Jahrtausenden wird lebendig - Schicht für Schicht kommen antike Zivilisationen an den Tag und Israel erweist sich als archäologischer Reichtum.

Tag 1

Jerusalem: Ansichten von oben und unten.

Jerusalem erstreckt sich vor Ihnen im Blick vom Ölberg: Der spirituell bedeutende Berg ist ebenfalls der Ort, an dem Jerusalems Topographie aus der Vogelperspektive wahrgenommen werden kann. Man lernt hier, das jahrhundertelange Wachstum und Werden der Stadt zu verstehen.

Die unterirdische Erkundung Jerusalems umfasst zum Beispiel: Der Tunnel der westlichen Mauer - nämlich der originalen Westmauer des Tempels von Herodes, auf dem die Stadt der späteren Jahrhunderte erbaut wurde, kann begangen werden. Es sind dies 440 m auf Originalsteinen der Zeit des Herodes, am „Warrens Gate“ vorbei. Man findet eine Straße vor und andere Funde sowie ein beeindruckendes interaktives Modell.

Die Grabeskirche, deren größter Flächenteil sich über das Grab Jesu erstreckt, ist eine komplexe Struktur aus mittelalterlichen und byzantinischen Architekturmerkmalen. Tief unter der Erdoberfläche befinden sich archäologische Zeugnisse eines Steinbruchs der Zeitepoche des 1. Tempels wie auch die weltberühmte und nur selten beachtete Schiffsinschrift, vermutlich von einem Pilger längst vergangener Zeiten.

Die Stadt Davids, die Festung Zions (2. Sam. 5,7), die kontinuierlichen Ausgrabungen , Warrens Shaft, die Wasserburg des Gihon (1 Könige 1,33), der Teich von Siloah aus der Zeit des 2. Tempels (Johannes 9,7) und eine zweitausendjährige Straße, die früher zum Tempel führte.

Der Archäologische Park in Jerusalem in Verbindung mit dem Besuchszentrum Davison bieten ein Stilleben der Originalstraßen aus der Zeit des Herodes. Es sind dies Zeugen der Zerstörungswut der Römer, ferner sieht man den Brückenbogen Robinsons, die Südmauer - all dies im Keller eines Palastes aus dem 18. Jahrhunderts im Rahmen eines virtuell-interaktiven Modells.

Die Davidszitadelle am Jaffator innerhalb der türkischen Zitadelle grenzt an den hohen Turm, der von Jerusalems Hauptplaner, Herod, erbaut wurde. Jeder der vielen Raumaspekte bietet eine Zeitreise in eine andere Epoche - und trägt somit zur Erklärung der komplexen Stadtgeschichte bei.

Tag 2

Jerusalem: Das jüdische Viertel und museale Schätze.

Das jüdische Viertel umfasst u. a. Hezekiahs Mauer als Teil der Stadtmauer aus dem Zeitalter des 1. Tempels, über Wohnhäusern Jerusalems (Jesaja 22,10) zum Schutz gegen assyrische Eindringlinge - diese wurde letztendlich von den Babyloniern besiegt.

Die Cardo - Jerusalems Hauptstraße während der byzantischen und mittelalterlichen Zeitperioden, ihre Säulengänge und Bogenkammern, die nun gewerblich genutzt werden und archäologische Wertgegenstände ausstellen.

Die Herodischen Festungs- und Palastanlagen bestehen als lebendiges Museum im Untergeschoss zeitgenössischer Bauten und weisen Ruinen wohlhabender Wohnhäuser, Mosaiken, Zeugnisse des alltäglichen Lebens und die Architektur der wohlhabenden Schicht der Bevölkerung - aus dem Zeitalter vor der Zerstörung des Tempels.

Die Brandruine befindet sich im Keller eines Jerusalemer Wohnhauses und bietet historische Zeugnisse der Familie Katros, die hier lebte und arbeitete und dokumentiert die Zerstörung Jerusalems im Jahre 70. Eine audiovisuelle Präsentation legt jedem Zuschauer eindrucksvoll das Leben dieser Familie nahe.

Die archäologische Abteilung des israelischen Museums stellt weltberühmte, vorgeschichtliche Funde aus der byzantinischen und talmudischen Zeit aus, u. a. den Schrein des Buches, die Schriftrollen des Toten Meeres, die ältesten Kopien des Alten Testaments überhaupt und das berühmte Modell des 2. Jerusalemer Tempels (Maßstab 1:50).

Das Bibel Lands Museum bietet eine einzigartige Sammlung antiker Schätze aus den einflussreichen Kulturen der Bibelzeit, nämlich die der Ägypter, Hethiter, Philister, Assyrer und anderer, die diese Regionen und die heiligen Schriften prägten.

Tag 3

Jerusalem und Umgebung: Monarchen, Matriarchinnen und Gräber.

Herodes der Große ließ das Herodium als künstlichen Berg - mit einer palastähnlichen Festung - erbauen. Archäologen fanden ebenso große Zisternen, ein Schwimmbecken im Kellerbereich des Hügels, Zufluchtsorte für die Krieger von Bar Kokhbas und erst vor kurzem die großartige, lange gesuchte Grabstätte des Königs selbst.

Das Rockefeller-Museum ist selbst eine architektonische Besonderheit. Im beeindruckenden Gebäudekomplex aus den 1930er Jahren befinden sich einige der berühmten frühen Ausgrabungen (Gezer, Megiddo, Jericho, Jerusalem u. v. m.).

Der Ölberg-Friedhof, im Kidron-Tal Jerusalems vor mehr als 2.000 Jahren angelegt (nämlich als die monumentalen Grabstätten von Absalom, Zechariah und den Söhnen von Hezir gebaut wurden), beeindruckt mit einigen der schönsten Beispiele der hellenistischen Grabesarchitektur weltweit.

Tag 4

Qumran National Park: Die Ruinen wurden auf dem Plateau in Sichtweite der Schriftrollen des Toten Meers entdeckt und sind bis heute ein Rätsel. Wohnten dort die Essener, die Autoren der Schriftrollen, war es der Bauernhof eines reichen Sadduzäers oder beides?

Im Massada National Park befindet sich die beeindruckende Festung des Herodes mit Palästen, Badehäusern und Festungsmauern. Dort wurde auch das letzte Gefecht der Juden gegen die Römer während der Großen Revolution geführt, was durch die großen römischen Belagerungsrampen und andere Funde deutlich wird. Aus diesen Gründen - nämlich der ausgefeilten Architektur sowie der historischen Bedeutung - wurde diese Stätte zum Weltkulturerbe ernannt.

Im Gedi National Park ist eine Wanderung durch eine Oase möglich und die Ruinen einer blühenden talmudischen Stadt können besichtigt werden. Das Synagogenmosaik enthält eine rätselhafte Warnung, ein Geheimnis nicht zu enthüllen. Es ging möglicherweise um ein Parfümherstellungsverfahren auf der Basis einer balsamischen Pflanze, die nun nicht mehr hier wächst.

Das Tote Meer ist eine Art Jungbrunnen - seit Generationen bereits ist er der am niedrig gelegenste, mineralreichste See weltweit.

Tag 5

Das judäische Tiefland: Archäologie und Tel Aviv.

Beit Guvrin Nationalpark mit einer archäologischen Seminarausgrabung von Höhlen, die einst unter der hellenistischen Ansiedlung Unze lag; das Grab von Sidonia, das römische Amphitheater; Tel Maresa eine befestigte Stadt von König Rehoboam von Juda (2 Chron. 11:8) und vieles mehr. Tel Aviv mit dem Israelmuseum, mit seinen Ausstellungen von antiken und modernen Kulturen, liegt selbst an einem alten Hügel der Philister.

Am Abend folgt eine Tour durch Tel Aviv. Schlendern Sie durch die Weiße Stadt und die Bauhaus-Bauten vom Anfang des 20. Jahrhunderts (UNESCO-Weltkulturerbe).

Tag 6

Von der Mittelmeerküste nach Galiläa.

Caesarea Nationalpark, Königin der Küste: Dies ist die Vorzeigestadt des Herodes - mit dem Amphitheater, dem Theater, den Byzantinischen Mauern, der Stadt der Kreuzfahrer, dem Äquadukt.

Megiddo Nationalpark King Solomons regionale Hauptstadt (1 Könige 9.15), Megiddos Befestigungen, Wassersystem , Paläste, Ställe und Wohngebäude von Tausenden von Jahren und seine große biblische Bedeutung-hat es zum UNESCO-Weltkulturerbe gemacht.

Der Beit Shearim Nationalpark: Hier befinden sich Katakomben aus talmudischer Zeit, dekorierte Steinsarkophage, in der Weise und Führer der antiken Welt ihre letzte Ruhe fanden. All dies ist nur ein Teil der antiken Zeugnisse dieser Stadt, einst auch ein Zentrum Sanhedrins.

Ebenfalls lässt sich ein 900 Jahre alter Stadtplan von Acre bewundern. Dies war die Hauptstadt der Kreuzfahrer nach der Zerstörung Jerusalems, deren Stadtmauern das Meer überblicken. Erhalten und präsentiert werden die Rittersäle, Fischerhäfen, das Museum türkischer Bäder, Basare und eine Moschee über einer gigantischen Wasserzisterne - all das trug zur Kategorisierung der Anlage als UNESCO-Weltkulturerbe bei.

Tag 7

Im Umfeld des See Genezareth.

Beit She‘an National Park - der biblische Hügel weist noch Ruinen der Stadt auf, in die die Philister die Leichen Sauls und seiner drei Söhne überführten (1 Sam. 31:10), die auch Hauptstadt der griechisch-römischen Städteallianz, der Dekapolis war. Bet Shean bietet Säulengänge, Mosaiken, Tempel, Brunnen, Schwimmbäder, ein Theater, ein Amphitheater und mehr.

Tiberias - Die gegenwärtige Hauptstadt des Sees Genezareth wurde im Auftrag des Herodes Antipas gebaut und war einst der Sitz der Sanhedrin. Heute finden Ausgrabungsarbeiten statt, die eines Tages die Stadt in all ihrer Herrlichkeit - mit Marktstraßen, Säulengängen, Theatern und weiteren Schätzen - für die Öffentlichkeit präsentieren werden.

Die Ausgrabungen lassen sich selbst schon besuchen - ebenso der Nationalpark „Hamat Tiberias“, der die Ruinen eines beeindruckenden Synagogenmosaiks beherbergt, der Berg Berenice und die Ankerkirche.

Kafarnaum ist die erste der drei Städte des evangelischen Dreiecks (die anderen sind Bethsaida und Korazim), die aus der historischen Vergessenheit auferstehen - dort sind Synagogen-, Kirchen- und Wohnungsruinen aus der byzantinischen und römischen Zeit vorhanden, die interessante Fragen aufwerfen und Erzählungen aus dem Neuen Testament illustrieren können.

Ausgrabungen sind in Bethsaida im Gange - es ist die römische Stadt, in der Jesus maßgeblich wirkte; ebenfalls werden große Ruinen der biblischen Stadt Geshur (Heimat der Frau Davids, Maacah - 2 Sam. 3.3) gehoben und erforscht.

Im Korazim National Park befindet sich eine Synagoge aus der frühen talmudischen Zeit, die sich mit der Kafarnaums auffällig vergleichen lässt - mit einer Replika des originalen Sitz des Mose, einem rituellen Bad, Wohnungen und anderen Elementen, die talmudische Beschreibungen des Gemeinschaftslebens zum Leben erwecken.

Um den See Genezareth.

Tag 8

Von Dan nach Golan.

Tel Dan ist eine der am besten erhaltenen biblischen Städte und die Hauptstadt des nördlichen Königreichs. Dan´s Abraham Gate (Gen. 14:14) gilt als weltweit zweitältestes Bogenbauwerk. Besuchen Sie ebenfalls den israelischen Zugang und den Hohen Ort des Jeroboam am Dan River.

Katzrin ist ein Dorf der Golanhöhen aus der talmudischen Ära und präsentiert rekonstruierte Häuser und Synagogen, die eine dreidimensionale Perspektive auf das antike Leben bieten.

Das Gamla Naturreservat wird auch „Massada des Nordens“ genannt - dies entspricht der Beschreibung des Josephus des letzten Gefechtes. Ein Wanderweg führt nach Gamla; es besteht die Überzeugung, die älteste Synagoge der Welt sei hier gefunden worden. Stadtmauern sind noch vorhanden, die vor den Römern schützten und Olivenpressen, mit denen die Stadt ihren Lebensunterhalt gestaltete.

Umm el-Qanatir ist eine Stadt aus der talmudischen Ära mit ungewöhnlichen Ruinen von Synagogen und einzigartigen Funden. Mit modernster Technik analysieren Archäologen die historischen Zeugnisse.

Tag 9

Vom Negev nach Eilat.

Be‘er-Sheba - diese von Abraham gegründete Stadt (Gen. 21.31) ist heute Teil eines Nationalparks und markierte die südliche Grenze des biblischen Israels (1 Sam. 3,20). Die Stadt präsentiert ebenfalls faszinierende Beweise der Stadtplanung aus der Zeit der jüdischen Monarchie, ein einzigartiges Wassersystem und andere Funde, die nicht nur biblisch signifikant sind, sondern die Stadt auch als Weltkulturerbe der UNESCO klassifizierten.

Der Avdat Nationalpark (auch UNESCO-Weltkulturerbe) ist eine wichtige Station der Weihrauchstraße. Der nabatäische Tempel Avdats (nun eine Kirche), blickt auf ein faszinierendes Panorama der Negev. Weinpressen zeugen von der beeindruckenden Überlebensfähigkeit der Wüstenbewohner, die ebenfalls antike Wohnungen und Grabstätten für den Besucher der Gegenwart hinterließen.

Das Uvda-Tal enthält mehr als 150 prähistorische Stätten der frühen Siedler (u. a. Nahal Asharun sowie den Leopard-Tempel).

Tag 10

Eilat, Timna Park und nördliche Gebiete.

Eilat ist wohl am besten bekannt für die Attraktionen der Gegenwart - die Riviera des Roten Meeres zum Beispiel. Auch lassen sich abgelegene archäologische Stätten vorfinden, nämlich etwa Tempel und Grabstätten der Bronzezeit (Shahmon), ein islamisches Dorf und eine Kupferhütte aus dem 18. Jahrhundert (Eilot), Mahlanlagen (vermutlich für Gold) (Wadi Tawachin), Jagdfallen für Gazellen der neolithischen Wüste (Samar), die römische Karawanserei (Dapit Nabatean) sowie Brunnen und Bauernhäuser aus dem 18. Jahrhundert (Evrona) u. v. m.

Im Timna Park, einem Mekka für Geologen und Archäologen, befinden sich eine antike Kupfermine wie auch die Salomonischen Säulen (als natürliche Formation). Historische Zeichnungen der Göttin Hathor und ihrem Schrein sowie ihres Triumphwagens sind direkt im Stein vorzufinden. Multimedial präsentiert sich das Thema „Bergwerke im Spiegel der Geschichte“ dem Besucher, der auch an einen künstlichen See gelangt.

Fahren Sie nördlich über die Straße Nr. 90 zur spätrömischen Festung in Yotvata, dann über die Straße Nr. 13 nach Makhtesh Ramon. Dort sehen Sie römische Meilensteine; ebenfalls befindet sich dort die nabatäische Karawanserie in Ein Saharonim. Alternativ folgen Sie dem Aufstieg des Skorpions (Straße 227) und somit einer antiken römischen Straße über die Negev zum Großen Makhtesh und zum Mamshit National Park. Sie erleben eine gut erhaltene nabatäische Stadt (UNESCO-Weltkulturebene), die Weihrauchstraße, Märkte, frühzeitliche Kirchen, Mosaiken und mehr.

 

Produktspezifikation
Region Jerusalem-Gebiet
Anzahl der Tage 10
Stadt Jerusalem
Anfangspunkt Jerusalem
Endpunkt Eilat
Wegtyp Fahrzeugstrecke
Anbindung Ja